Tageslichtlampen am Arbeitsplatz

Was sind Tageslichtlampen?

Als Lampen oder LED mit Tageslicht bezeichnet man solche Leuchtmittel, die von der Farbe des Lichts, der sogenannten Lichtfarbe, dem natürlichen Tageslicht am nächsten kommen. Damit ist in der Regel die Farbe der Mittagssonne gemeint. Bei uns in Nordeuropa entspricht das etwa 6000 Kelvin. Das ist dann ein helles, klares und strahlendes Weiß. Damit können wir Menschen Farben und Farbunterschiede schon recht gut erkennen und wahrnehmen.

Aber Achtung:
Tageslichtlampen geben NICHT automatisch auch Vollspektrumlicht ab! Nur Vollspektrum- Tageslichtlampen bieten das sonnennahe Licht der Mittagssonne und damit eine viel bessere Unterstützung für die Augen, das Sehen und das Wohlbefinden  als die herkömmlichen Tageslichtlampen. Die allein Farbtemperatur sagt jedoch nichts über die Zusammensetzung des Licht aus. Das heißt konkret: Eine Lampe oder auch LED mit 6000 Kelvin liefert nicht automatisch auch Vollspektrumlicht. Das muss dann auf der Lampe bzw. deren Verpackung extra ausgewiesen sein.

Fazit: Kaufen Sie Vollspektrum - Tageslichlampen oder Vollspektrum-LED anstatt die üblichen Tageslichtlampen mit normalem Licht - für natürlicheres Sehen, entspanntere Augen und mehr Wohlbefinden.

 

Vollspektrum-LED als Tageslichtlampe

LED-Lampen mit dem üblichen Licht gibt es mit vielen unterschiedlichen Fassungen und Lichtstärken. Denen fehlen jedoch wichtige Farbanteile wie sie jedoch im Sonnenlicht vorhanden sind. Auch hier gilt: nur Vollspektrum-LED liefern das fast natürliche Lichtspektrum der Sonne und unterstützen damit unser Sehen und unsere Gesundheit. Die Vollspektrum-LED gibt es mit den Schraubfassungen E14, E27 und auch als Ersatz für Halogenlampen mit GU5.3 Fassung. Mittlerweile können wir Ihnen auch einige unterschiedlicheT8 und T5 LED-Röhren mit Vollspektrumlicht anbieten. Alle zur Zeit erhältlichen Vollspektrum-LED finden Sie in unserem Tageslichtlampen-Shop:

 

 

 

Die besten Tageslichtlampen

Eine Steigerung zu den normalen Tageslichtlampen sind die vollspektralen Tageslichtlampen. Diese kommen dem natürlichen Sonnenlicht noch ein deutliches Stück näher als die gewöhnlichen Lampen mit Tageslicht. Der Grund ist einfach: Die „normalen“ Lampen mit Tageslicht mischen das weiße z.B. 6000 Kelvin Licht üblicherweise mit 3 Farben. Vollspektrumlampen mit Tageslicht erzeugen das weiße Licht, z.B. auch 6000 Kelvin, mit den 7 Regenbogenfarben und geringen, unschädlichen UV-Anteilen und damit viel näher am Sonnenlicht. Da die Menschen sich in der Entwicklungsgeschichte im natürlichen Licht der Sonne entwickelt haben, sind unsere Augen an das Sonnenlicht angepasst und können damit am besten sehen.

Leider kann unser Auge den Unterschied nicht erkennen, wohl aber unser Körper! Vollspektrales Licht hat mehr „Lichtvitamine“ und unterstützt damit unsere Gesundheit und auch das Sehen besser als die üblichen Lampen mit Tageslicht. Das ist z.B. wie mit den Tomaten. Unsere Augen können auch nicht erkennen, ob es sich um eine schmackhafte und vitaminreiche Freilandtomate oder eine geschmacks- und vitaminarme Gewächshaustomate handelt. Der Nährwert ist aber sehr unterschiedlich!

Vollspektrale Tageslichtlampen mit Biolicht sind eine Entscheidung für besseres Sehen und bessere gesundheitliche Unterstützung.

 

 

 

 

Die Lichtfarben

Kelvin ist die Einheit für die Lichtfarbe. In der Lichtbranche gibt es für die Lichtfarben besondere Bezeichnungen. Dazu hier nun eine kleine Tabelle:

Farbtemperaturen

warmweiß komfort / warmwhite comfort

2700 Kelvin

warmweiß 7 warmwhite

3000 Kelvin

weiß / white

3500  Kelvin

normalweiß / coolwhite

4000 Kelvin

tageslicht / daylight

5000 Kelvin

kühles tageslicht / cool daylight

6500 Kelvin

himmelsweiß / skywhite

8000 Kelvin

 

Damit Sie sich die Lichtfarben besser vorstellen können, hier nun zur Orientierung ein paar Beispiele:

- 2700 Kelvin hat die „gute alte“ Glühlampe und auch viele Halogenlampen

- 4000 Kelvin findet man heute sehr oft in Verkaufsräumen und Büros

- 5800 Kelvin ist die Lichtfarbe unserer Vollspektrumlampen

 

Lichtfarben und ihre Wirkung

Das Licht der Glühlampe mit ihren 2700 Kelvin wird von vielen Menschen als warmes Licht empfunden. Es wird eher dem gemütlichen Bereich zugeordnet. Vollspektrumlampen mit ihren 5500 bis 6500 Kelvin Farbtemperatur werden von vielen Menschen als eher kühl empfunden. Einige Menschen sagen dazu auch „kaltes Licht“. Diese Aussagen und Empfindungen sind subjektiv und jeder muss für sich entscheiden, wo er welches Licht einsetzen möchte. Praktisch gesehen kann man aber schon ganz klar sagen, dass ein Licht mit ca. 6000 Kelvin uns ein sehr natürliches Sehen ermöglicht.

 

Wo welches Licht?

Licht mit ca. 3000 Kelvin eignet sich gut im privaten Bereich, zum Beispiel im Wohnzimmer, wo man eine schummrige oder gemütliche Situation oder Stimmung schaffen möchte. Zum guten natürlichen Sehen ist dieses „warme Licht“ nicht geeignet. Das wird sehr schnell klar, wenn Sie damit versuchen Farbnuancen zu erkennen. Das wird sehr schwierig.

Anders mit einem gefühlt kühleren Licht von ca. 6000 Kelvin. Damit als Beleuchtung können wir recht gut und natürlich sehen. Allerdings wird es für die gemütlichen Bereiche in der Wohnung wenig eingesetzt. Zum Arbeiten sind Tageslichtlampen aber viel besser geeignet. Zum Beispiel auch in der Küche beim Speisen zubereiten oder in einer Schreibtischleuchte.

 

 

 

 

Tageslichtlampen privat

Für überall geeignet?

Das ist eine gute und oft gestellte Frage. Die kann sich jeder nur selbst beantworten. Es kommt bei der Beleuchtung im Privatbereich schließlich auf mehrere Faktoren an. Zum einen muss man klären, ob die Person überhaupt ein helles klares weißes Licht wie das künstliche Tageslicht mag. Wir haben in unserer Praxis, zwar nicht sehr oft, aber immer mal wieder gehört „…ich liebe das warme Licht von Glühlampen. Alles andere ist mir zu kalt….“. Die meisten der so denkenden Menschen werden auch nach einer mehrtägigen Testphase  mit Vollspektrum Tageslichtlampen wieder zu ihrer „warmen“ Glühlampe oder etwas vergleichbarem zurückkehren. Das ist dann auch so in Ordnung.

 

 

Praktische Hinweise

Im Wohnzimmer

Bei den anderen Menschen kommt es nun darauf an, wofür die vollspektralen Tageslichtlampen und auch wo sie genutzt werden sollen. Handelt es sich um die Beleuchtung der gemütlichen Sitzecke im Wohnzimmer, so werden viele Menschen zu einem gefühlt warmen Licht greifen. Damit kann man scheinbar eine gemütlichere Atmosphäre schaffen.

Dazu ein Tipp aus der Praxis: Testen Sie mal Vollspektrumlampen in einer Stehleuchte oder auch in einer Pendelleuchte mit einem farbigen Schirm. Dann wird das vollspektrale Licht nach unten hell und klar herausscheinen und wunderbar z.B. beim Lesen unterstützen. Der farbige Schirm verleiht dem Licht dann seine eigene Farbe, die in den Raum strahlt. Wenn Sie dann dazu noch eine oder mehrere Pflanzen, zum Beispiel eine schöne Birkenfeige (im Volksmund auch Benjamini genannt) im Raum aufstellen, wirkt es gar nicht mehr kühl, sondern natürlich hell und frisch. So kann man das helle weiße Vollspektrumlicht auch sehr gut im Wohnzimmer nutzen und sich damit wohlfühlen. Probieren Sie es mal aus!

 

In der Küche

Vollspektrumlicht in der Küche

Ideal in der Pendelleuchte am Frühstückstisch (falls vorhanden). Das Vollspektrumlicht macht einen gleich am Morgen wach und munter. Nebenbei sieht man auch viel besser was auf dem Teller liegt (frisch oder nicht mehr so frisch...). Man erhält mit den Vollspektrumlampen auch so ganz nebenbei eine kleine Lichttherapie, die besonders in den dunklen Monaten sehr angenehm und hilfreich ist. So kann man frisch und munter in den Tag starten.

 

Im Bad

Die kleine Lichtdusche mit Vollspektrum Tageslichtlampen im Bad bei der Morgentoilette vertreibt schnell die Müdigkeit und den Damen fällt das Schminken am Spiegel auch gleich viel leichter. Sie sieht am Spiegel, wie sie nachher draußen im Tageslicht auch aussieht bzw. gesehen wird!

 

 

 

 

Wo kann man Tageslichtlampen am besten nutzen?

Die meisten unserer Kunden setzen Vollspektrum- Tageslichtlampen ein

1.)   Wo sie sich längere Zeit aufhalten, um das Vollspektrumlicht und dessen Vorteile zu genießen

2.)   Wo sie gewisse Arbeiten verrichten, bei denen sie gut sehen müssen

3.)   Für Ihre Haustiere, z.B. in Vogelvolieren, in Terrarien und auch für Aquarien

Im 1. Fall findet man die Vollspektrumlampen häufig in der Pendelleuchte über dem Esstisch, beim Fernsehen als Hintergrundbeleuchtung oder im Badezimmer. Man kann natürlich damit sehen, z.B. was auf den Teller kommt, und erhält gleichzeitig eine kleine Lichttherapie für das Wohlbefinden und die Gesundheit.

 

Farbnuancen bei Garnen

 

Bei den Arbeiten in der Küche, beim Gemüseputzen, Fleischzubereiten, Backen und Kochen sind die vollspektralen Tageslichtlampen die ideale Unterstützung. Genauso wie beim Basteln, Sticken, Stricken und allen sonstigen Handarbeiten. Endlich kann man auch die dunklen Farben, dunkelblau, dunkelgrau und schwarz bei Kunstlicht unterscheiden und muss nicht damit ans Fenster gehen oder man kann diese Aufgaben auch abends verrichten. Ganz praktisch z.B. in einer flexiblen Schreibtischleuchte nutzbar. Das vollspektrale Biolicht ist dafür einfach klasse! Und ganz nebenbei schont es unsere Augen.

 

 

Das auch Tiere und Pflanzen das sonnenanaloge vollspektrale Licht der Tageslichtlampen mögen kann sich jeder selbst denken. Wir hören immer wieder davon, dass Singvögel damit mehr singen und zwitschern, die Schildkröten einen festen Panzer bekommen, sich Echsen und Schlangen damit wohler fühlen und auch Pflanzen besser wachsen und häufiger blühen.

 

Wo ist es entbehrlich?

Auf dem Dachboden und  im Keller, wo häufig nur Kartons und Koffer lagern oder auch in der Garage braucht man nicht unbedingt vollspektrales Licht. Dort erfüllen energiesparende und lichtstarke LED-Lampen wunderbar ihren Zweck.

 

 

 

 

Optimaler Nutzen von Tageslichtlampen

Wenn Sie vollspektrale Tageslichtlampen optimal nutzen wollen, gibt es mehrere Faktoren, die man berücksichtigen sollte.

  • A) Zum einen ist es sinnvoll darauf zu achten mit welchem Typ von Vorschaltgerät die Lampen betrieben werden, denn das hat Auswirkungen auf die Lichtqualität.
  • B) Des Weiteren sollten Sie möglichst Leuchten verwenden, bei denen das Vollspektrumlicht ungehindert in den Raum bzw. auf die Arbeitsfläche abstrahlen kann. Auch das hat Auswirkungen auf die Lichtqualität.
  • C) Außerdem sollten die Leuchten bzw. die Tageslichtlampen gelegentlich mal entstaubt werden, damit die optimale Helligkeit genutzt werden kann.

 

Zu a) Die Vorschaltgeräte

Beim Einsatz von EVG bekommen sie ein flackerfreies Naturlicht für ermüdungsfreies arbeiten. Außerdem bringt der Einsatz von EVG für Leuchtstoffröhren aller Art (Energiesparlampen, Stecklampen usw.) gleich noch weitere Vorteile mit sich. Das wären:

Das Licht ist für unsere Augen flackerfrei

Mit EVG haben die Tageslichtlampen eine höhere Lebensdauer

Der Energieverbrauch ist deutlich geringer als beim Einsatz von KVG oder VVG. Das kann bis zu 35 % Energieeinsparung bedeuten.

Geringere Wärmeentwicklung des Vorschaltgerätes

Der größte Vorteil von EVG für die Anwender ist meines Erachtens jedoch das ruhigere Licht. Die Augen werden geschont und weniger belastet. Das trägt zu einer längeren Konzentration bei. Dieser Vorteil gilt übrigens selbstverständlich grundsätzlich für alle Leuchtstoffröhren! Egal ob beim Einsatz von „normalen“ Röhren oder den vollspektralen Tageslichtlampen / -röhren. Man erzielt also durch den Einsatz von EVG schon einmal eine qualitativ bessere und ruhigere Beleuchtung. Anders ausgedrückt: man verbessert die Ergonomie am Arbeitsplatz. Die vollspektrale Energiesparlampe (bei uns immer mit EVG) in einer Schreibtischleuchte ist da immerhin schon einmal ein kleiner Anfang zum Kennenlernen.

Wie kann man nun aber als Laie feststellen, ob die vorhandene Leuchte mit KVG oder mit EVG betrieben wird? Das ist vielleicht einfacher als die meisten denken. Dazu gibt es nämlich gleich mehrere Möglichkeiten, die natürlich mit normalen Röhren und auch vollspektralen Tageslichtröhren funktionieren.

  • Die eingeschalteten Röhren in einem peripheren Blickwinkel ansehen. Das heißt, das nicht direkt in die Leuchtstoffröhre schauen,  sondern die Röhren nur aus dem Augenwinkel heraus betrachten. Wenn damit das Licht im Randbereich des Sehens unruhig ist oder flimmert sind sehr wahrscheinlich KVG bzw. VVG im Einsatz
  • Man könnte das Licht mit einem Stroboskopkreisel testen. Den hat man jedoch leider nicht immer zur Hand.
  • Beobachten Sie das Einschaltverhalten der Leuchtstoffröhren. Wenn die Röhren nach dem Einschalten sofort oder mit einer ganz kurzen Verzögerung aufleuchten und auch alle fast gleichzeitig einschalten, sind ziemlich sicher EVG in den Leuchten.
    Anderenfalls schalten die Röhren oft sehr unterschiedlich ein und oft auch mit mehreren Startversuchen. Es dauert also ein paar Sekunden bis alle Röhren eingeschaltet sind und Licht spenden.
  • Wenn in den Leuchten irgendwo ein Starter, meistens versteckt eingebaut, ist, handelt es sich ganz sicher um Leuchte mit KVG oder VVG

Zu b) Abdeckungen

Damit ist gemeint, dass die vollspektralen Tageslichtlampen möglichst nicht hinter einer Abdeckung eingebaut werden sollten. Die Abdeckung, egal welcher Art (Glas oder Kunststoff), filtert einen Teil des Spektrums heraus. Welche Spektralanteile das sind könnte man nur mit einer aufwendigen Messung feststellen. Damit erhält man nicht mehr den vollen Nutzen den einem die Vollspektrumlampen bieten können.

Zu c) Reinigung

Im Laufe der Zeit sammelt sich auch in Büros Staub in der Leuchte, auf den Reflektoren und auf den Vollspektrumlampen. Deshalb empfiehlt sich eine gelegentliche Reinigung der Reflektoren und der Tageslichtlampen bzw. Röhren, z.B. 1 x jährlich.

 

 

 

 

Erfahrungen mit Tageslichtlampen

Vom natürlichen Tageslicht nicht zu unterscheiden

Ein sehr angenehmer und auch angestrebter Nebeneffekt von vollspektralen Tageslichtlampen ist die sehr natürliche Lichtfarbe. Diesen Effekt kann man sofort nach dem Einbau bzw. der Umrüstung feststellen. In der Praxis werden Sie diese Erfahrung dann so erleben: Wenn Sie morgens zur Arbeit kommen und es draußen noch dunkel ist, schalten Sie in Ihrem Büro die Vollspektrumlampen ein. Während des Vormittags wird es draußen dann ebenfalls hell. An einem trüben nebeligen Novembertag wird Ihnen das Licht im Raum schöner und angenehmer erscheinen. Sollte draußen aber ein heller klarer Tag herrschen und vielleicht sogar die Sonne scheinen, werden Sie beim Rausschauen gar keinen Unterschied zwischen der Beleuchtung in Ihrem Büro und draußen feststellen. Es entsteht der Eindruck, dass das natürliche Tageslicht den Raum erhellt und nicht irgendein Kunstlicht. Das ist sehr angenehm. Ein Kunde hat das mal so beschrieben: Das ist ja so, also wenn die Sonne ins Büro scheint, einfach toll.

Wenn dann der Tag fortschreitet und es nachmittags draußen langsam dunkel wird, werden Sie sich mit den Vollspektrum Tageslichtlampen noch immer so fühlen wie am helllichten Tage. Andererseits werden Sie es gar nicht so richtig mitbekommen, wie spät es nun schon geworden ist, denn bei Ihnen im Büro herrscht immer noch Tageslicht und Sie werden davon gar nicht müde.

 

Büro am Abend

 

Wenn man abends noch wichtige oder eilige Aufgaben erledigen muss, bietet Vollspektrumlicht aus Tageslichtlampen eine optimale Beleuchtung. Es unterstützt und entlastet die Augen tatsächlich besser als die sonst üblichen Glühlampen, Energiesparlampen, LED-Lampen oder gar Halogenlampen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass Vollspektrumlampen nicht ermüden. Im Gegenteil, sie wirken vitalisierend. Nicht ohne Grund werden die auch immer wieder gerne gegen Winterdepressionen eingesetzt. Der Körper ermüdet dann also nicht vom Licht, sondern durch die Belastung bei der Arbeit. Man könnte fast sagen, dass vollspektrale Tageslichtlampen eher ausputschend wirken.

Das sollte man wissen und berücksichtigen, denn wenn Sie nach der Arbeit gleich ins Bett gehen und schlafen wollen, wird das nicht gleich funktionieren. Sie sind ja noch hellwach vom durch das Licht ausgelösten Serotonin. Also am besten nach der Arbeit mit vollspektralen Tageslichtlampen immer erst noch 20 bis 30 Minuten ins gewohnte „normale“ Licht begeben und lesen oder andere Aufgaben erledigen, bevor Sie ins Bett gehen. Dann kann der Körper mit Hilfe des in den meisten anderen Leuchtmitteln vorkommenden höheren Rotanteils im Licht langsam wieder runterfahren und die Serotoninausschüttung drosseln.

Beleuchtung - aber nicht zu sparsam

dunkles Büro am Abend

 

Bei der Beleuchtung eines Arbeitsraumes sollte man nicht allzu sparsam sein, denn das kann sprichwörtlich „ins Auge gehen“. Das macht sich besonders abends, wenn es draußen schon dunkel ist, bemerkbar. Eine Leuchte, z.B. nur eine Schreibtischleuchte, im Büro reicht oft nicht aus. Auch wenn Sie in dieser Schreibtischleuchte eine vollspektrale Energiesparlampe nutzen, sollten Sie zusätzlich im Raum noch eine weitere Lampe einschalten. Zu dem Zweck genügt dann auch eine kleine lichtschwache Tisch- oder Wandleuchte. Da eine einzelne Leuchte nur einen geringen Teil des Raumes ausleuchten kann, z.B. eben nur Ihren Schreibtisch, bleibt der restliche Raum im Dunkeln. Durch die hohen Kontraste zwischen Hell und Dunkel werden die Augen dann höher beansprucht bzw. belastet. Das ist zusätzlicher Stress für die Augen und noch mal zusätzlich ermüdend.

Wer das schon mal probiert hat, der kann unsere Erfahrungen sicher bestätigen.

 

 

 

 

Fragen zu Tageslichtlampen

Spezielle Leuchten

Immer wieder werden wir gefragt, ob man zur Beleuchtung mit Vollspektrumlampen besondere Leuchten benötigt. Klare Antwort: Grundsätzlich kann man unsere vollspektralen Tageslichtlampen, egal ob als Leuchtstoffröhren oder als Energiesparlampen, in jede vorhandene Leuchte einsetzen und nutzen. Allerdings sollte man sich die Leuchte vorher schon mal anschauen, ob es denn überhaupt Sinn macht eine vollspektrale Lampe in die gewünschte Leuchte einzubauen. Technisch gesehen ist das meistens kein Problem aber wenn das Vollspektrumlicht nicht ungefilterte aus der Leuchte in den Raum strahlen kann, bringt es nur einen geringen Vorteil für den Anwender. Es macht keinen Sinn vollspektrale Tageslichtlampen in Leuchten einzusetzen, in denen das Leuchtmittel hinter einer Wanne oder Abdeckung aus Mattglas versteckt wird. Durch dieses mattierte Glas bzw. den opalen Kunststoff wird ein Teil des Spektrums rausgefiltert. Wenn man solche Leuchten nutzen will ist es vollkommen ausreichend die üblichen Tageslichtlampen, z.B. aus dem Baumarkt, dort einzusetzen. Will man den vollen Nutzen vom Vollspektrumlicht genießen, sollte das Licht also ungehindert bzw. ungefiltert aus der Leuchte in den Raum abstrahlen können. Bei Leuchten mit indirektem Licht ist der Nutzen dann aber auch geringer.

Vorschaltgeräte

Gibt es spezielle Vorschaltgeräte für die vollspektralen Leuchtmittel? Auch diese Frage können wir ganz klar mit NEIN beantworten. Unsere Vollspektrumröhren funktionieren mit jedem üblichen Vorschaltgerät, egal ob

-       KVG (konventionelles VG)
-       VVG (verlustarmes VG)
-       EVG (elektronisches VG

Natürlich treffen die technischen Aussagen und Merkmale, wie Lebensdauer und Flimmerverhalten, der unterschiedlichen Typen von Vorschaltgeräten auch auf die Leuchtröhren mit Biolicht zu.

Lebensdauer

Wie hoch ist die Lebensdauer von Vollspektrumlampen?

1.)   Bei vollspektralen Energiesparlampen kann man davon ausgehen, dass die Lebensdauer genauso hoch ist wie bei guten „normalen“ Energiesparlampen. Die werden mit EVG (elektronischen Vorschaltgeräten)  betrieben und liegt bei unseren E27-Vollspektrum-Sparlampen bei 15.000 Stunden. Allerdings hängt die tatsächliche Lebensdauer von mehreren Faktoren ab. Einerseits von der Frage, wie oft die Sparlampe ein und aus geschaltet wird und andererseits davon, bei welcher Temperatur die Energiesparlampen arbeiten. Je wärmer desto ungünstiger für die Lebenszeit. In engen Leuchten, z.B. in Downlights, wird die Sparlampe wärmer und deshalb nicht so lange überleben, wie in einer gut belüfteten Pendelleuchte oder einer Schreibtischleuchte.

2.)   Bei vollspektralen Leuchtstoffröhren ist die Lebensdauer wesentlich vom Vorschaltgerät abhängig. Dabei gibt es auch noch Unterschiede zwischen den Röhrentypen T5 und T8. Genau wie bei den Sparlampen haben auch bei Leuchtstoffröhren die Schalthäufigkeit sowie die Umgebungswärme Einfluss auf das Überleben der Röhren. Einige Angaben dazu finden Sie in dieser kleinen Übersicht:

Typ

Lebensdauer der Röhren

KVG oder VVG

10-15.000 Stunden

EVG

20 - 25.000 Stunden

 

Ist der Begriff „vollspektrum“ geschützt?

Meinem Wissen nach ist der Begriff „vollspektrum“ leider nicht geschützt. Deshalb kommt es immer wieder auch zu Missverständnissen zum Nachteil der Verbraucher. Einige Verkäufer bieten Leuchtmittel als Vollspektrumleuchtmittel an, die nur mehr Farben Licht haben. Das sind dann in der Regel die 5-Banden-Lampen.

Wir definieren Vollspektrumlicht als ein Licht mit UV-Anteilen, den 7 Regenbogenfarben und auch geringen IR-Anteilen.

Hersteller

Hersteller von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen gibt es viele.  Die Hersteller von Vollspektrumlampen sind aber nicht so zahlreich zu finden. Unseres Wissens nach gibt es nur einen Hersteller in Deutschland der echte vollspektrale Tageslichtlampen in verschiedenen Ausführungen und Fassungen produziert. Die wenigen anderen Hersteller befinden sich in Nordeuropa (Schweden und Finnland) und in Asien.

Unsere vollspektralen Tageslichtlampen als Leuchtröhren werden in Deutschland hergestellt. Die Energiesparlampen kommen zwar vom selben Hersteller, werden aber für ihn in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) produziert.

 

Flackern Tageslichtlampen?

Immer wieder hört man, dass das Licht von Leuchtstoffröhren (…und natürlich auch von Tageslichtlampen bzw. –röhren) flackert oder flimmert. Dieser Effekt hängt vom jeweiligen Vorschaltgerät ab. Wie ja schon bekannt, müssen alle Leuchtstoffröhren, auch Tageslichtlampen bzw. –röhren, immer mit einem Vorschaltgerät betrieben werden. Sonst funktionieren die Leuchtstofflampen nicht.

Ob die Röhre flackert oder nicht hängt davon ab, mit welchem Typ von Vorschaltgerät die Röhre oder auch Miniröhre (Energiesparlampe, Stecklampe usw.) betrieben wird. Mit einem konventionellen Vorschaltgerät (kurz KVG) kommt es zu diesem Flackern, denn beim KVG (und auch beim VVG) werden die 50 Hertz der Netzfrequenz auf das Licht übertragen, d.h. das Licht flackert im Rhythmus der Netzfrequenz bzw. dem Doppelten davon. Näher will und muss ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen, da es zum Verstehen des Flackerns genügt davon Kenntnis zu haben.

Diese 100 Unterbrechungen je Sekunde im Licht kann unser Auge nicht direkt sehen. Unsere energetischen Sehbahnen nehmen dieses Flimmern jedoch schon als ein unruhiges Licht wahr. Es ist auch anstrengender als ein ruhiges ununterbrochenes Licht. Mehr als 1.000 Unterbrechungen können dann die energetischen Sehbahnen aber auch nicht wahrnehmen. Darüber hinaus wird das Licht also auch als ruhig und ununterbrochen wahrgenommen. Diesen Effekt machen sich die elektronischen Vorschaltgeräte (kurz EVG) zu nutze. Die arbeiten mit 30.000 bis 50.000 Unterbrechungen in der Sekunde und erzeugen so ein für unsere Augen ruhiges Licht.

Das Flackern wird also nicht von der Leuchtstoffröhre erzeugt sondern vom Vorschaltgerät, quasi der Steuerung für die Röhre. Das Flackern kann man oft sogar mit bloßen Augen wahrnehmen. Dann nämlich, wenn man die Röhren nur im peripheren Sehbereich anvisiert. So erscheint uns das Licht der KVG-gesteuerten Röhren als unruhig oder flimmernd.

Unsere vollspektralen Leuchtstoffröhren kann man sowohl mit KVG, VVG und auch mit EVG betreiben. Die funktionieren immer. Ganz klar am besten ist es, wenn Sie die Vollspektrumröhren mit einem EVG steuern, denn dann haben Sie nicht nur ein sonnennahes Biolicht zum natürlicheren Sehen sondern auch gleichzeitig ein ruhiges flackerfreies Licht.

 

Vorschaltgeräte für Leuchtstoffröhren  je ein KVG und EVG

Wann amortisieren sich Vollspektrumlampen?

Vollspektrale Leuchtmittel sind etwas teurer als die herkömmlichen Lampen. Das ist jedem bekannt. Doch diese Mehrausgaben rechnen sich sehr schnell für den Betrieb und auch zum Nutzen der Mitarbeiter.

Wenn sich die Mitarbeiter mit dem vollspektralen Licht täglich nur 5 Minuten länger konzentrieren können, sind das in zwei Wochen bereits 60 Minuten bzw. 1 Stunde. Wenn man dann davon ausgeht, dass für jeden Arbeitsplatz in der Regel nur 2 Tageslichtröhren benötigt werden, sind die Mehrkosten von ca. 12 Euro für beide Vollspektrumlampen bereits in der 2. Woche „reingekommen“. Bei der hohen Lebensdauer von ca. 20.000 Stunden mit EVG rechnet sich der Einsatz also schnell und nachhaltig.

Fazit

Eine Beleuchtung mit vollspektralen Tageslichtlampen welche mit EVG betrieben werden, hat viele Vorteile für den Betrieb und für die Mitarbeiter. Energieeinsparungen, höhere Lebensdauer der Röhren, eine angenehm natürliche Ausleuchtung und gesündere Mitarbeiter sind nur einige der bedeutenden Vorteile.

Wann rüsten Sie um?

Wir beraten Sie gerne zum sinnvollen Einsatz von vollspektralen Tageslichtlampen. Rufen Sie uns an.