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Das frische Sommerlicht am Arbeitsplatz - vor allem im Winter

Die Umstellung auf die Winter- oder Sommerzeit war bis vor einiger Zeit nur reine Formsache: Uhr verstellen, fertig, los. Wieso stört mich das jetzt? Wenn es am Nachmittag schon so zeitig dunkel wird, bin ich irritiert, morgens dafür zu früh wach. Liegt es wirklich am Alter, dass mir dieser Eingriff in meinen Rhythmus so schwer fällt?

Man mag sich ja über Sinn und Unsinn der Winter-/Sommerzeit-Umstellung streiten, ich kann auch keinen praktischen Nutzen erkennen. Allerdings muss ich zur Kenntnis nehmen, dass ich auf die veränderten Lichtverhältnisse stärker reagiere: Am Nachmittag habe ich wirklich Probleme, irgendwie schaltet sich mein Körper schon auf "Gleich Feierabend", dabei ist es gerade 16.30 Uhr! Kein Wunder, die Sonne geht ja auch schon hinter dem Haus gegenüber unter. Es ist doch wirklich beeindruckend, welch ein perfektes System unser Körper ist: Kaum meldet sich die Sonne ab, registrieren die Rezeptoren im Auge die Veränderung und signalisieren dem Gehirn, dass es Zeit wird, den Ruhe-Modus vorzubereiten. Das Melatonin steht schon in den Startlöchern, um dem Serotonin Einhalt zu gebieten und die Regenerationsphase einzuleiten.

Es wird also höchste Zeit, mit Kunstlicht einen Gegenangriff zu starten, schließlich will ich nicht schon um 17.00 Uhr auf der Couch zusammensinken. Nun habe ich aber die Wahl: Nutze ich herkömmliches Licht, werden meine Augen zwar die Helligkeit wahr-, aber das Aktivierungssignal nicht zur Kenntnis nehmen können. Warum das so ist? Die pure Helligkeit allein kann nur einen Bruchteil dessen bewirken, was das natürliche Sonnenlicht drauf hat: Den meisten Leuchtmitteln fehlen wichtige Bestandteile des Sonnenlichtspektrums, was unseren Rezeptoren im Auge die Interpretation des Signals schwer macht. Mit einem Wort: Das Melatonin bekommt kein Stopp-Schild gezeigt, es nimmt konsequent seine Arbeit auf. Wir zwingen uns dann zur Aktivität, müssen uns und unsere Augen über die Gebühr anstrengen - und wundern uns, dass wir gesundheitliche Probleme bekommen.

Dann greife ich doch lieber zum Vollspektrumlicht, das seinen Namen ja nicht ohne Grund trägt: Es bildet das Sonnenlicht weitestgehend nach. Die frische Lichtfarbe ist nicht grell, sondern wohltuend belebend - und das registrieren meine Augen sofort. Die Zeitumstellung hat für mich ihren Schrecken verloren, ich muss nur rechtzeitig das Vollspektrumlicht einschalten.

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