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Gesundes Licht, so wichtig wie gesunde Nahrung

Unser Körper braucht eine ausgewogene Ernährung, die vor allem die Bestandteile enthält, die er selbst nicht herstellen kann. Oft vernachlässigt wird allerdings, dass auch ausreichend Licht für unsere Gesundheit notwendig ist - solange es sich um das richtige handelt.

60 Mineralien, 15 Vitamine, 22 Aminosäuren und drei Fettsäuren - auf die Zufuhr dieser 90 Bausteine ist unser Organismus angewiesen, er kann sie nicht selbst produzieren. Mit diesem Thema befassen wir uns - zugegebenermaßen mehr oder weniger, wenn wir über unsere Ernährung nachdenken, Vitamin-Präparate zu uns nehmen oder auf hochwertige Öle zurückgreifen. Selbstverständlich ist das wichtig, um keine Mangelerscheinungen zu provozieren - schließlich können wir insbesondere Vitamine nur für eine begrenzte Zeit speichern.

Eine Komponente, die für unsere Gesundheit aber ebenso wichtig ist, gerät regelmäßig zu kurz: das Licht. Der menschliche Körper hat sich im Laufe der Evolution auf die natürliche Lichtquelle eingerichtet, nämlich die Sonne: Geht diese auf, schaltet er in den Wach-Modus. Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, kann das wichtige Vitamin D gebildet werden, das wir für unsere Knochen und unser Immunsystem benötigen. Wer kommt aber regelmäßig in den Genuss - vor allem im Winter? Nicht zu verachten ist die Tatsache, dass wir uns über den größten Teil des Tages unter Kunstlicht aufhalten. Der Arbeitstag richtet sich nicht nach dem Stand der Sonne, der menschliche Körper muss diese Abweichungen verkraften - was durchaus zu ernsthaften Erkrankungen führen kann.

Der Grund ist im Spektrum des natürlichen Sonnenlichts zu finden: Neben den Regenbogenfarben enthält es UV-A-, UV-B- undInfrarotanteile, die tageszeitabhängig dominant auftreten und entsprechende Signale an unser Gehirn senden. Fehlen also bestimmte Bestandteile, wie es bei vielen künstlichen Lichtquellen der Fall ist, muss es logischerweise zu Fehlsignalen und Fehlinterpretationen durch das Gehirn kommen. Da der Arbeitsalltag aber Höchstleistungen von uns fordert, sind deutlich größere Anstrengungen notwendig, wenn sich der Körper beispielsweise noch im Schlaf-Modus befindet. Darüber hinaus müssen die Augen deutlich mehr arbeiten, denn auch sie sind auf das natürliche Lichtspektrum geeicht. Farben und Kontraste sind unter unzureichendem Kunstlicht schlechter zu erkennen, Sehschwächen, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemekönnen die Folge sein. Es gibt also viele Argumente für hochwertiges Vollspektrumlicht - um die optimale Versorgung mit Vitaminen & Co. kümmern wir uns schließlich auch.

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