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Energieeffizienz als Maß der Dinge - was ist mit der Effizienz des Lichtes?

Die Glühlampe musste weichen, schließlich sei sie ein Umweltsünder - die Energieeffizienz wurde in puncto Licht zum Qualitätsmerkmal. Das mag ein Gebot der Zeit sein, allerdings sollte die Gesundheit als höchstes Gut nicht vernachlässigt werden. Dass es bei der Lichtqualitätgroße Unterschiede gibt, gerät erst sukzessive in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Die Regulierungswut der EU nimmt teilweise bizarre Züge an, erinnert sei nur an die Diskussion um krumme Gurken - eines der bekanntesten Opfer ist die Glühlampe: Sie muss nun nach und nach weichen und deutlich energieeffizienteren Alternativen Platz machen. Dieser Beitrag soll auch gar keine Hommage an die technische Errungenschaft aus dem 19. Jahrhundert, die damals einen wirklichen Quantensprung darstellte, sein, sondern auf einen ganz anderen Aspekt aufmerksam machen: Warum wird so wenig über die Qualität und damit die Effizienz des Lichtes diskutiert?

Es ist doch nun hinlänglich bekannt, dass selbst das stärkste Licht unsere Wachphase nur bedingt initiieren kann, fehlen die entscheidenden Blau-Anteile. Auf der anderen Seite kommen wir nicht nur Ruhe, konsumieren wir am Abend zu blaulastiges Licht, wo doch Rot- und Orangetöne die wichtigen Signale liefern könnten. Der Einfluss, den Lichtfarbe und -qualität auf unseren Organismus haben, wird kaum kommuniziert - und könnte doch effektiv ausgenutzt werden. Nicht umsonst kann die Handy-Beleuchtung bei einigen Modellen dem Tag- und Nacht-Rhythmus angepasst werden: Die gängige Display-Beleuchtung sorgt ebenso wie der TV-Konsum am Abend mit dem hohen Anteil an blauen Lichtbestandteilen für eine Aktivierung des Stoffwechsels, was wiederum Schlafstörungen zur Folge haben kann.

Soll Licht also effizient sein, muss es dem jeweiligen Bedarf entsprechen: Für die Arbeit sollte die Wachphase stimuliert werden, indem ein dem Tageslicht nachempfundenes  Vollspektrumlicht  genutzt wird. Klar, frisch und hell kann es vom entscheidenden Rezeptor im Auge wahrgenommen und als Signal an das Gehirn weitergeleitet werden. Im Laufe des Tages nehmen die Blauanteile im Sonnenlicht ab - und unser Körper reagiert darauf mit der Drosselung der Serotonin-Produktion. Gegen Abend empfiehlt sich also Licht, das von Orange- und Rottönen dominiert wird, um effektiv zu Ruhe zu kommen. Diese erforschten Abläufe werden bislang viel zu wenig berücksichtigt: Unzureichende Beleuchtung am Arbeitsplatz kostet unnötige Kraft und belastet die Augen, abends plagt uns Schlaflosigkeit - dabei könnte es so einfach sein.

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